Hochpräzisions-3D-Drucker der TU Wien

Durch die “Zwei Photonen Lithographie” ist es bereits möglich, dass mikroskopisch kleine Details ausgedruckt werden können bzw. auch ein Druck in drei Dimensionen möglich wird. Diese Drucktechnologie wird vor allem für Strukturen genutzt, welche die maßgeschneiderten Elemente benötigt. Die “Zwei Photonen Lithographie” konnte nun dank dem Forschungsteam der TU Wien verbessert werden. Mit einem sogenannten Hochpräzisions 3D Drucker ist es möglich, dass die Größenordnung deutlich schneller als bisher bekannt gedruckt wird. Vor allem ist der medizinische Bereich durch die neue Technologie im Vorteil und zeigt sich auch begeistert über das neue Druckergerät. Der neue Drucker verwendet flüssiges Harz. Dieses wird an den wichtigen bzw. vorher ausgewählten wichtigen Stellen mit einem Laserstrahler ausgehärtet, sodass die Struktur besser erkannt wird. Die ausgehärtete Stelle hinterlässt eine Polymer-Linie, die mit einem kaum messbaren Durchmesser von einem Zehntausendstel Millimeter bestehen bleibt. Dank dieser enormen Genauigkeit wäre es sogar möglich, dass die Strukturen eines Sandkorns gedruckt und ausgewertet werden können. Eine Technologie, die nicht nur das Forscherteam selbst in Erstaunen versetzt hat. Jürgen Stampfl, der Professor der Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie an der TU Wien, ist selbst begeistert. Denn mit der neuen Drucktechnologie (Überblick der Technologien auf drucker-infos.de) ist es möglich, in einer Sekunde fünf Meter zu drucken. Zuvor wurde die Einheit nicht in Metern, sondern in Millimetern pro Sekunde gemessen. Somit bedeutet das nicht nur einen enormen Schritt für die Forschung, sondern auch einen Zwei Photonen Lithographie Weltrekord. Nur durch die Kombination diverser Ideen und Umsetzungen konnte die enorme Geschwindigkeit erreicht werden, berichtet etwa Jan Togersen von der TU Wien. Die schwierigste Phase war jedoch trotz der enormen Geschwindigkeit die genau Präzision des Druckes zu halten. Aber nicht nur die Forscher spielten an der TU Wien eine enorme Rolle, sondern auch die Chemiker, die sich mit der Zusammensetzung der lichtaktiven Moleküle auseinandersetzten. Die TU Wien erklärt den Fortschritt dahingehend, dass auf der Universität alle Forschungsgruppen von Experten aus der ganzen Welt vereint sind, welche von Anbeginn an optimal auf die Materie eingestuft werden. Das bedeutet, dass nur durch die problemlose Zusammenarbeit ein derartiger Fortschritt entstehen konnte. Zudem wird der Hochpräzisions 3D Drucker nun auch für die Industrie interessant. Denn durch die enorme Geschwindigkeit ist vor allem im medizinischen Bereich nun mehr möglich als man jemals zu glauben vermocht hatte.

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